Ratgeber

Rundumschutz für kleine Patienten: So viel können Sie mit einer Zahnzusatzversicherung für Ihr Kind sparen

Nahezu jedes zweite Kind benötigt heutzutage eine kieferorthopädische Behandlung. Je nach Art und Umfang der Zahnbehandlungen können dabei beträchtliche Kosten auf die Eltern zukommen. Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung für Kinder kann deshalb eine sinnvolle Option darstellen.



Hier finden Sie ausführliche Antworten auf alle Fragen zur Zahnzusatzversicherung für Kinder:

  • Warum lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung für Kinder?
  • Wie berechnen sich die monatlichen Beiträge?
  • Welche Behandlungen sind mit einer Zahnzusatzversicherung abgedeckt?
  • In welchem Alter des Kindes sollte die Zusatzversicherung abgeschlossen werden?
  • Wie erkennt man eine gute Zahnzusatzversicherung für Kinder?
  • Werden auch Zahnbehandlungen im Ausland übernommen?

Zwar nehmen Kinder und Jugendliche in Sachen Zahnbehandlung eine Sonderstellung bei den gesetzlichen Krankenkassen ein und sind bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres weitgehend von Zuzahlungen befreit – was viele aber nicht wissen: Einige zahnmedizinische und kieferorthopädische Behandlungen müssen dennoch aus eigener Tasche gezahlt werden. Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung lassen sich die finanziellen Belastungen für Eltern deutlich senken.

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Der frühe Abschluss einer Zahnzusatzversicherung rentiert sich



Eine Zahnzusatzversicherung bringt nennenswerte Vorteile mit sich: Leistungen, die die gesetzlichen Krankenkassen gar nicht oder allenfalls zu einem geringen Teil übernehmen, werden in beträchtlichem Maße von der Zusatzversicherung bezuschusst. Selbst bei einem schmalen Budget genießen Patienten so die bestmögliche zahnmedizinische Versorgung. Zudem deckt die Zusatzversicherung oft auch wichtige vorbeugende Maßnahmen.

Auch wenn Behandlungskosten bis zum 18. Lebensjahr weitgehend von der Krankenkasse übernommen werden, ist eine Zahnzusatzversicherung auch für Kinder lohnenswert:

  • Bezuschussung des Eigenanteils: Bei kieferorthopädischen Behandlungen entstehen häufig Kosten, die privat zu zahlen sind. Die Kinder-Zusatzversicherung übernimmt das zu einem großen Teil oder zahlt den Eigenanteil sogar vollständig.
  • Geringe monatliche Beiträge: Die Tarife der Zahnzusatzversicherungen für Kinder sind sehr günstig.
  • Kostenübernahme von Prophylaxe-Maßnahmen: Späteren Zahnproblemen und daraus resultierenden Kosten lässt sich wirksam vorbeugen.


Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich auch für Kinder.
Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich auch für Kinder.

Viele Tarife bieten günstige monatliche Beiträge für Kinder



Da in jungen Jahren kaum Zahnschäden und Vorerkrankungen existieren, bieten die Versicherungsgesellschaften durchweg günstige Tarife für Kinder an. Je nach Anbieter sind zur Berechnung des monatlichen Beitrags vorab einige Gesundheitsfragen zum Zustand von Zähnen und Gebiss zu beantworten. Die Versicherungsprämie orientiert sich zudem am Umfang der gewünschten Leistungen und dem Prozentsatz der Kostenerstattung.

Welche Leistungen bei einer Zahnzusatzversicherung wichtig sind, kann je nach Alter des Versicherten stark variieren. Die Versicherungsgesellschaften bieten deshalb in der Regel keine privaten Zahnzusatzversicherungen für die ganze Familie an, sondern empfehlen für jedes Familienmitglied eine maßgeschneiderte Police. Bei einigen Anbietern besteht die Möglichkeit, das Kind in der Zahnzusatzversicherung eines Elternteils beitragsfrei mitzuversichern. In diesem Fall werden jedoch lediglich die Zahnarzt-Kosten nach einem Unfall übernommen.

Bei diesen Behandlungen können Sie durch eine Zahnzusatzversicherung für Ihr Kind sparen



Je nach Tarif übernimmt die private Zahnzusatzversicherung für Kinder zwischen 25 % und 90 % des Eigenanteils bei kieferorthopädischen Behandlungen, die nicht in vollem Umfang von der gesetzlichen Krankenkasse abgedeckt sind. Zum Teil ist der Zuschuss auf einen jährlichen Höchstbetrag begrenzt.
Im Leistungspaket der Versicherungsgesellschaften sind im Allgemeinen auch wichtige Prophylaxe-Maßnahmen, hochwertige Zahnfüllungen sowie spezielle Hightech-Behandlungen enthalten.

Reduzieren Sie Ihren Eigenanteil bei kieferorthopädischen Leistungen



Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen zwar die Kosten für kieferorthopädische Leistungen wie zum Beispiel Zahnspangen, falls diese medizinisch notwendig sind. Es gelten allerdings einige Einschränkungen:

  • Eine Kostenübernahme erfolgt nur bei den kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) 3 bis 5.
  • Handelt es sich nur um leichtere Zahn- oder Kieferfehlstellungen wie beispielsweise einem Engstand der Zähne oder einem einseitigen Kreuzbiss (KIG 1 oder 2), leistet die Krankenkasse nicht. Häufig fallen hier Eigenleistungen von mehreren tausend Euro an.
  • Selbst bei Behandlungen, die in die Kategorien 3 bis 5 fallen, müssen Eltern zunächst mit einem Eigenanteil von 20 % in Vorkasse gehen. Die Krankenkasse erstattet diesen Betrag erst nach Abschluss der Behandlungen. Werden diese vorzeitig abgebrochen, ist die Vorleistung der Eltern verloren.
  • Zudem deckt die Kasse lediglich eine zweckmäßige Grundversorgung ab. Ist aus ästhetischen Gründen statt dem einfachen „Kassenmodell“ eine innenliegende oder transparente Zahnspange erwünscht oder empfiehlt der Kieferorthopäde Mini- oder Speed-Brackets für eine schmerzärmere Behandlung und schnellere Erfolge, sind diese Mehrkosten in Eigenleistung zu erbringen. Das gilt auch, wenn zusätzliche Röntgenbilder oder besondere Hightech-Maßnahmen angeraten werden.

Im Bereich der Kieferorthopädie kann eine Zahnzusatzversicherung für Kinder eine erhebliche finanzielle Erleichterung für Eltern darstellen. Zu Ihrer Orientierung hier einige Beispiele großer Versicherungsgesellschaften:

  • Die private Zahnzusatzversicherung der AOK übernimmt je nach Tarif für Kinder und Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr zwischen 75 % und 90 % des Eigenanteils bei kieferorthopädischen Leistungen. In den ersten vier Jahren nach Abschluss der Zusatzversicherung gilt eine jährliche Höchstgrenze.
  • Die ERGO Zahnzusatzversicherung übernimmt im Tarif „Kieferorthopädie Sofortschutz für Kinder“ die Hälfte der privaten Mehrkosten, wenn eine kieferorthopädische Behandlung bereits begonnen hat.

In den meisten Zahnzusatzversicherungen für Kinder ist auch ein Zuschuss für unsichtbare Zahnspangen (Invisalign-Therapie) enthalten, einige Anbieter erstatten auch den Großteil der Mehrkosten, die bei der Versorgung mit einer innenliegenden Zahnspange (Lingualtechnik) anfallen.

Eine Zahnzusatzversicherung kann viele kieferorthopädische Behandlungen bezuschussen und Eltern finanziell entlasten.
Eine Zahnzusatzversicherung kann viele kieferorthopädische Behandlungen bezuschussen und Eltern finanziell entlasten.

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Lassen Sie sich die Kosten für Fissurenversiegelungen und andere vorbeugende Behandlungen erstatten



Mithilfe einer Zahnversiegelung kann das Risiko für Karies erheblich gesenkt werden. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt bei Patienten unter 18 Jahren jedoch nur die Fissurenversiegelung der beiden großen Backenzähne. Empfiehlt der Zahnarzt bei einer familiären Neigung zu Karies auch das Versiegeln der vorderen Backenzähne, übernehmen viele Kinder-Zahnzusatzversicherungen bis zu 100 % der Mehrkosten.

Gleiches gilt auch für Prophylaxe-Maßnahmen wie beispielsweise eine professionelle Zahnreinigung, die in jungen Jahren besonders für Zahnspangen-Träger angeraten ist.

Kostenübernahme für bestimmte Zahnfüllungen für Ihr Kind



Amalgamfüllungen sind bei Kindern nicht mehr erlaubt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen deshalb bei Kindern unter 15 Jahren die kompletten Kosten für Kunststofffüllungen.

Für Jugendliche über 15 Jahren werden Kunststofffüllungen nur im Bereich der Schneidezähne von der Krankenkasse getragen. Ist das Füllmaterial aus ästhetischen Gründen auch bei Backenzähnen erwünscht, übernimmt die private Zahnzusatzversicherung bis zu 100 % der anfallenden Kosten.

Ab welchem Alter lohnt sich der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung?



Viele Eltern entscheiden sich oft zu spät für eine Zahnzusatzversicherung für Kinder, nämlich erst dann, wenn Fehlstellungen bereits diagnostiziert sind. In diesem Fall lässt sich die Zusatzversicherung jedoch bei den meisten Anbietern nicht mehr abschließen oder ist mit einem geringeren Zuschuss verbunden.

Es empfiehlt sich deshalb, eine private Zahnzusatzversicherung für das Kind bereits abzuschließen, wenn das Milchzahngebiss vollständig ausgebildet ist, also etwa im Alter von drei Jahren und unbedingt vor dem Besuch beim Kieferorthopäden.

Ein möglichst früher Abschluss hat noch einen weiteren Vorteil: Einige Anbieter gewähren in den ersten drei bis vier Jahren nur einen Zuschuss bis zu einer gewissen Höchstgrenze.

Schließen Sie eine Zahnzusatzversicherung für Ihr Kind rechtzeitig ab, um vom vollen Umfang der Leistungen zu profitieren.
Schließen Sie eine Zahnzusatzversicherung für Ihr Kind rechtzeitig ab, um vom vollen Umfang der Leistungen zu profitieren.

SPRECHEN SIE MIT UNSEREN EXPERTEN

Achten Sie bei der Wahl der Versicherung für Ihr Kind unbedingt auf diese Punkte



Anhand welcher Merkmale Sie einen guten Tarif erkennen, haben wir in unserer Übersicht „Zahnzusatzversicherungen“ zusammengestellt. Auch beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung für Ihr Kind lohnt sich ein gezielter Tarif-Vergleich. Folgende Details sollte man dabei genauestens unter die Lupe nehmen:

  • Prüfen Sie den exakten Leistungsumfang der Tarife. Werden wirklich alle Sonderleistungen benötigt oder treiben diese den monatlichen Beitrag eventuell nur unnötig in die Höhe?
  • Welche Leistungen werden ohnehin von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen und müssen deshalb nicht von der Zusatzversicherung bezuschusst werden?
  • Gibt es einen unbegrenzten Zuschuss oder sind jährliche Erstattungsgrenzen festgelegt? Gelten diese Höchstbeträge dauerhaft oder nur in den ersten Versicherungsjahren?
  • Ist die Kostenübernahme an die Bewilligung der gesetzlichen Krankenkasse gekoppelt?
  • Ist eventuell noch ein Einstieg nach Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung möglich?
  • Gewährt der Anbieter einen zusätzlichen Rabatt, wenn Sie selbst oder andere Familienmitglieder bereits bei derselben Gesellschaft versichert sind?

Die Kosten für die Zahnbehandlung Ihres Kindes im Ausland wird von vielen Zusatzversicherungen erstattet



Wer in Deutschland versichert ist, hat grundsätzlich das Recht auf freie Arztwahl. Das gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche. Bei kostspieligen Behandlungen kann es sich durchaus lohnen, eine anerkannte Zahnklinik innerhalb der EU aufzusuchen.

Falls die gesetzliche Krankenkasse die medizinisch notwendige Grundversorgung bewilligt hat, gewähren die meisten Zahnzusatzversicherungen für Kinder den vereinbarten Zuschuss auch für eine zahnmedizinische Behandlung im Ausland. Man sollte sich jedoch rechtzeitig bei der Versicherungsgesellschaft informieren, ob etwaige Sonderregelungen gelten, um die Kostenübernahme nicht zu gefährden.

In unserer CompletDent Zahnklinik in Budapest profitieren Sie von den deutlich geringeren Material- und Behandlungskosten in Ungarn. Unsere Spezialisten für Kieferorthopädie arbeiten nach modernen medizinischen Standards und sind auch auf die Behandlung von Patienten im Kindesalter bestens eingestellt. Für ein ausführliches Beratungsgespräch stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

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Letzte Änderung: 25. November 2021
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