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Welche Unterschiede gibt es zwischen Zirkon und Metallkeramik?

Zur Fertigung von Zahnersatz braucht es Materialien, die nicht nur funktionalen, sondern auch ästhetischen Anforderungen genügen. Schließlich möchte man mit dem Zahnersatz nicht nur problemlos lachen, sprechen und essen können, sondern auch gut aussehen.

Monolithisches Zirkon und Metallkeramik sind hochwertige Werkstoffe, die in jedem Zahnlabor Verwendung finden. Sie eignen sich sowohl für Zahnkronen (Ersatz einer beschädigten Zahnkrone) und Zahnbrücken (Ersatz von 1-4 fehlenden Zähnen) wie auch für andere Zahnersatz-Konstruktionen.

Das Ärzteteam der CompletDent Zahnklinik erläutert im Folgenden, welche Unterschiede es gibt, welche Vor- und Nachteile die beiden Materialoptionen mit sich bringen und warum wir unseren Patienten fast immer zu einer hochwertigen Zahnersatz-Lösung aus monolithischem Zirkon raten.

Monolithisches Zirkon und Metallkeramik als Materialien im Zahnersatz



Zirkonium und Metallkeramik gehören zu den beliebtesten Werkstoffen zur Fertigung von Zahnersatz. Beide können vielseitig verwendet werden und eignen sich nicht nur zur Fertigung künstlicher Zahnkronen sondern auch von Zahnbrücken-Konstruktionen.

Welche Eigenschaften haben Zirkon und Metallkeramik?



Sowohl Zirkon wie auch Metallkeramik verfügen über hervorragende mechanische und chemische Eigenschaften, die sie zur Fertigung von Zahnersatz prädestinieren. Sie sind:

  • biokompatibel, d. h. gut gewebeverträglich im Kontakt mit Knochen und Weichgewebe
  • stabil
  • korrosionsbeständig
  • langlebig


Materialeigenschaften von monolithischem Zirkon



Zirkon ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Zirkondioxid bzw. Zirkoniumdioxid. Wenn im Kontext der Zahnmedizin von monolithischem Zirkon die Rede ist, geht es um Zahnersatz, der mit modernster CAD/CAM-Technologie aus einem Stück gefräst wurde.

Folgende Eigenschaften sind für Zahnersatz aus monolithischem Zirkon charakteristisch:

  • 100 % natürliche Optik - das Material ist zahnfarben und ähnliche lichtdurchlässig wie der natürliche Zahn
  • 100 % biokompatibel - es handelt sich um einen nichtmetallischen, keramischen Werkstoff, der gerade für Allergiker und Menschen mit Metall-Unverträglichkeiten optimal ist
  • optimale Passgenauigkeit dank hochpräziser CAD/CAM-Fertigung und vorheriger Anpassung eines Kunststoff-Modells
  • Vollkeramik - hier gibt es keine äußere Beschichtung, die abplatzen könnte
  • geringer Abrieb am natürlichen Gegenspieler dank der polierten Oberfläche
  • äußerst hohe Stabilität - 1200-1500 MPA (zum Vergleich: 150-200 MPA bei Metallkeramik)
  • gute Anhaftung der Gingiva (Zahnfleisch)
  • nicht temperaturleitfähig


Materialeigenschaften von Metallkeramik



Bei Metallkeramik handelt es sich um einen Materialverbund aus einem metallischen Kern, der durch eine keramische Verblendung ästhetisch aufgewertet wird. Zahnersatz aus Metallkeramik zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • zahnfarbene Optik der keramischen Verblendung, allerdings kann im Frontzahnbereich der Metallkern dunkel durchscheinen
  • Stabilität von 150-200 MPA bei Metallkeramik
  • 5x höherer Abrieb am natürlichen Gegenspieler als bei monolithischem Zirkon
  • gute Formbarkeit des metallischen Kerns bzw. Gerüsts
  • hohe Biegeelastizität des Metallgerüsts, was gerade bei längeren Brückenkonstruktionen vorteilhaft ist
  • grundsätzlich gute Biokompatibilität, bei manchen Patienten können jedoch Metall-Unverträglichkeiten auftreten


Welche Haltbarkeit weist Zirkon auf, welche Metallkeramik?



Sowohl Zirkon wie auch Metallkeramik sind äußerst langlebig – auch unter der steten Dauerbelastung beim Abbeißen und Kauen.

Haltbarkeit von Zirkon



Zahnkronen und Zahnbrücken aus Zirkon werden seit den 1990er Jahren eingesetzt. Sie können bei ansonsten guter Mund- und Allgemeingesundheit mehrere Jahrzehnte getragen werden.

Haltbarkeit von Metallkeramik



Metallkeramikkronen bzw. -brücken sind seit den 1890er Jahren, also mehr als 100 Jahre in Gebrauch. Die Haltbarkeit bei fachgerechter Fertigung und guter Mundhygiene liegt bei 15-20 Jahren und mehr.

Welche Art von Zahnersatz wird aus Zirkon gefertigt, welche aus Metallkeramik?



Zirkonkrone und Metallkeramikkrone – worin besteht der Unterschied?



Die künstliche Zahnkrone dient als Zahnersatz wenn

  • die natürliche Zahnkrone irreparabel beschädigt,
  • die natürliche Zahnwurzel aber noch stabil im Kiefer verankert ist.

Dabei wird die beschädigte Zahnkrone zu einem Stumpf geschliffen. Das Zahnlabor fertigt die Krone anhand von Abdrücken an, sodass sie optimal auf den Stumpf passt und sich perfekt in die verbliebene Zahnreihe einfügt. Die Zahnkrone wird mit zahnmedizinischem Klebstoff oder Zement befestigt.

Der Unterschied zwischen Zirkonkrone und Metallkeramikkrone liegt im Aufbau:

  • Die Zirkonkrone besteht vollständig aus monolithischer High-TechKeramik. Sie wird aus einem Stück gefräst und erreicht damit eine Passgenauigkeit, die mit anderen Werkstoffen nicht zu erreichen ist.
  • Die Metallkeramikkrone hat einen Metallkern, der mit einer zahnfarbenen Keramikverblendung versehen ist. Diese Verblendung kann entweder nur an der Vorderseite der künstlichen Krone angebracht sein (sog. Facette) oder die gesamte Außenfläche der Krone bedecken (Vollverblendung).

Der ästhetische Unterschied ist vor allem im Front- und Eckzahnbereich evident:

Bei Metallkeramik-Kronen kann hier der dunkle Metallkern unschön durchschimmern. Eine Krone aus zahnfarbenem, leicht lichtdurchlässigen Zirkoniumdioxid dagegen wirkt äußerst naturgetreu. Daher empfiehlt das CompletDent-Team bei Restaurationen im Frontbereich stets eine Lösung aus monolithischem Zirkon.

Zirkonbrücke oder Metallkeramikbrücke – welches Material ist besser geeignet?



Die Zahnbrücke dient zur Schließung einer Zahnlücke: Je nach Zahl der fehlenden Zähne besteht sie aus 1-4 Brückengliedern, die an sog. Brückenpfeilern befestigt sind.

  • Als Brückenpfeiler dienen überkronte natürliche Zähne und/oder Zahnimplantate.
  • Die Standard-Brücke hat 2 Brückenpfeiler, daneben gibt es auch mehrspannige Brücken mit 3 und mehr Pfeilern sowie sog. Freiendbrücken mit nur einem Pfeiler.

Der Unterschied zwischen Zirkonbrücke und Metallkeramikbrücke liegt auch hier im Aufbau:

  • Bei Zirkonbrücken bestehen sowohl die künstlichen Zahnkronen wie auch das Brückengerüst aus monolithischer Keramik.
  • Bei Metallkeramikbrücken bestehen das Gerüst sowie der Kern der künstlichen Zahnkronen aus einer Metalllegierung, wobei letztere eine zahnfarbene Keramikverblendung haben.

Hinsichtlich der Ästhetik gilt bei Zahnbrücken dieselbe Maxime wie bei Zahnkronen: Monolithisches Zirkon ist grundsätzlich die optisch hochwertigere Lösung, insbesondere im sichtbaren Frontbereich. Insofern empfehlen die CompletDent-Experten bei kurzen Brücken stets monolithisches Zirkon.

Bei mehrgliedrigen Brücken werden erhöhte Anforderungen an die Biegefestigkeit des verwendeten Materials gestellt: Hier ist die große Härte des monolithischen Zirkons nachteilig, bei längeren Brückenkonstruktionen ist dieses Material daher nur eingeschränkt zu empfehlen. Besser geeignet sind hier Metallkeramik-Konstruktionen mit höherer Biegefestigkeit.

Weiterer Zahnersatz aus Zirkon und Metallkeramik



Neben Zahnkronen und Zahnbrücken gibt es zahlreiche weitere Zahnersatz-Konstruktionen, die je nach den individuellen Erfordernissen des Patienten eingesetzt werden können. Zu nennen sind:

  • Prothesen: Teilprothesen dienen als Zahnersatz bei umfangreichen Zahnlücken, Voll- bzw. Totalprothesen dagegen werden bei vollständiger Zahnlosigkeit angefertigt. Sowohl die künstlichen Zahnkronen wie auch die Prothesengerüste können aus monolithischem Zirkon gefertigt werden.
  • Implantate: Zahnimplantate sind fest im Kieferknochen verankert und können Einzelkronen, Zahnbrücken oder Prothesen tragen. Neben Titanimplantaten gewinnen hochwertige Keramikimplantate aus monolithischem Zirkon zunehmend an Verbreitung. Diese sind bei Menschen mit Metallallergien beliebt und zudem im sichtbaren Front- und Eckzahnbereich, wo das Implantat durch das dünne Zahnfleisch durchschimmern kann, ästhetisch vorteilhaft.
  • Inlays & Onlays: Diese Alternativen zu klassischen Zahnfüllungen bestehen aus einem monolithischen Zirkonblock, der passgenau zugeschnitten und in die Kavität eingeklebt bzw. einzementiert wird. Neben den kleineren Inlays (=Einlagen) gibt es auch Onlays (=Auflagen) zur Rekonstruktion der beschädigten Kauhöcker bei Backenzähnen. Beide zählen zwar nicht zum klassischen Zahnersatz, sind hier aber dennoch aufgeführt, da der Übergang zur (Teil-)Überkronung in der Praxis oft fließend ist. Alternativ sind auch Galvanoinlays aus Gold und Keramik erhältlich.


Zirkon und Metallkeramik als Zahnersatz: Welche Vor- und Nachteile gibt es?



Bei der Entscheidung, welches Material im individuellen Fall vorteilhafter ist, gilt es die Vor- und Nachteile von Zirkon und Metallkeramik abzuwiegen.

Vorteile von Zirkon und Metallkeramik



Monolithisches Zirkon zeichnet sich durch eine äußerst natürliche Optik aus, insbesondere im sichtbaren Front- und Eckzahnbereich. Es schont den natürlichen Gegenspieler (geringer Abrieb) und hat keine separate Außenschicht, die abplatzen könnte. Zudem wird Zirkon als metallfreier Werkstoff für Allergiker geschätzt.

Metallkeramik bietet im Backenzahnbereich eine zufriedenstellende Optik und hat einen leichten Preisvorteil gegenüber Zirkon. Zudem ermöglicht das elastische Metallgerüst längere und grazilere Brücken-Konstruktionen ohne Bruchgefahr.

Nachteile von Zirkon und Metallkeramik



Zahnersatz aus monolithischem Zirkon hat kaum Nachteile. Der im Vergleich zur Metallkeramik etwas höhere Preis wird durch die ästhetischen Vorzüge des Materials mehr als aufgewogen. Zu beachten ist jedoch, dass das keramische Material weniger biegsam als Metall ist, sodass bei längeren Zirkonbrücken höhere Bruchgefahr besteht. Hier kann die CompletDent Zahnklinik auf umfassende Erfahrungswerte zurückgreifen und empfiehlt im Zweifel eine alternative Lösung.

Metallkeramik ist gerade im Front- und Eckzahnbereich ästhetisch nachteilig, weil der dunkle Metallkern durch die zahnfarbene keramische Verblendung durchscheinen kann. Zudem besteht - wenn auch selten - die Gefahr des Abplatzens der Keramikverblendung, die in der Regel nicht im Mund repariert werden kann.

Die Preise von Zirkon und Metallkeramik – mit welchen Kosten ist zu rechnen?



Welche Kosten bei der Anfertigung von Zahnersatz entstehen, ist stets von mehreren Faktoren abhängig. Insbesondere von der Größe der Zahnlücke, der gewählten Zahnersatz-Konstruktion, den dafür verwendeten Materialien und auch vom Honorarsatz von Zahnarzt und Zahntechniker.

In der CompletDent Zahnklinik bieten wir Ihnen höchste Versorgungsqualität zu günstigen Preisen:

  • Zirkonkronen ab 300 Euro
  • Zirkonbrücken ab 900 Euro (eingliedrig, d.h. 2 überkronte
  • Pfeilerzähne, 1 künstlicher Zahn)
  • Metallkeramikkronen ab 200 Euro
  • Metallkeramikbrücken ab 600 Euro (eingliedrig, d.h. 2 überkronte Pfeilerzähne, 1 künstlicher Zahn)


Zirkon oder Metallkeramik – wo liegen konkret die Unterschiede?



Vollkeramischer Zahnersatz aus monolithischem Zirkon eignet sich für Patienten, die höchste Ansprüche in Sachen Ästhetik & Biokompatibilität stellen. Für die Versorgung mit einer künstlichen Zahnkrone oder einer Zahnbrücke rät das CompletDent-Ärzteteam daher grundsätzlich zu Zirkon, das mit einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

Metallkeramik bietet eine befriedigende Zahnersatz-Lösung für Patienten mit schmalerem Budget. Aus zahntechnischer Sicht ist Metallkeramik hauptsächlich bei längeren Zahnbrücken empfehlenswert, da hier die Biegefestigkeit eine hohe Belastbarkeit gewährleistet.

Zirkon und Metallkeramik
CompletDent
Zirkon und Metallkeramik
1139 44 Gömb Budapest Pest Hungary
00800 844 28282 €€€
Budapest
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Letzte Änderung: 12. Dezember 2018
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