Konservierende Zahnheilkunde in Budapest
für immer schöne Zähne

Inlays - hochwertige Alternativen zur Zahnfüllung

Was sind Inlays?



Klassische Zahnfüllungen kennt jeder: Sie dienen dazu, das „Loch im Zahn“ zu schließen, dass durch Kariesbakterien entstanden ist. Weniger bekannt dagegen sind Inlays, die eine Alternative zur klassischen Zahnfüllung darstellen.

Aus welchen Materialien Inlays gefertigt werden, wie sie in den Zahn eingesetzt werden und welche Vor- & Nachteile sie haben, erläutert das Ärzteteam der CompletDent Zahnklinik Budapest im folgenden Text.

Woher kommt das „Loch im Zahn“ & wie wird es verschlossen?



Das, was man umgangssprachlich als „Loch im Zahn“ bezeichnet, ist fachsprachlich eine Kavität – zumeist infolge einer Kariesläsion. Diese entsteht durch die übermäßige Vermehrung kariogener Bakterien, die Zucker in schädliche Säure umwandeln. Diese Säure greift zunächst den Zahnschmelz, später auch das Zahnbein (Dentin) an.

Diese Säure führt zur Demineralisierung der Zahnsubstanz, also zum Herauslösen von Kalziumphosphat und anderen Mineralien. Dadurch wird der Zahn porös, bis schließlich ein „Loch“ bzw. eine Kavität entsteht. Diese kann sich bis zum weichen Zahnmark ausbreiten, zu einer Entzündung (Pulpitis) und letztlich zum Verlust des Zahns führen.

Wenn der Zahnarzt ein „Loch im Zahn“ entdeckt, wird er das kariöse Gewebe entfernen und die Kavität verschließen, damit der Zahn wieder so stabil und schön ist wie zuvor:

  • Eine klassische Zahnfüllung wird im weichen Zustand in die Kavität eingebracht und härtet erst später aus – ungefähr so, wie man beim Renovieren ein Bohrloch in der Wand zuspachtelt. Aus ästhetischen Gründen sind zahnfarbene Kompositfüllungen zu bevorzugen, eine weniger schöne, aber preiswerte Alternative sind mattgraue Amalgamfüllungen.
  • Ein Inlay dagegen ist ein fester, passgenau zugeschnittener Block, der in die Kavität eingesetzt und mit dem Zahn verklebt wird – so ähnlich wie der letzte Baustein eines 3D-Puzzles. Inlays können aus verschiedenen Materialien gefertigt werden.


Keramik, Gold oder Titan: Materialien für hochwertige Inlays



Materialien, aus denen Inlays gefertigt werden sollen, müssen biokompatibel, korrosionsbeständig, stabil und langlebig sein. Zudem spielen auch ästhetische Fragen eine Rolle: soll das Inlay zahnfarben sein oder darf es metallisch glänzen?

  • Keramik-Inlays bestehen aus bruchfester HighTech-Keramik, die genau auf die Farbe des natürlichen Zahns abgestimmt wird. Die Lichtdurchlässigkeit von Keramik und Zahnsubstanz ist sehr ähnlich, insofern ist das Inlay nicht von der natürlichen Zahnkrone zu unterscheiden. Neben Zirkonoxid wird auch Silikatglas- und Aluminiumoxid-Keramik verwendet.
  • Gold-Inlays bestehen nicht aus reinem Gold – das wäre viel zu weich –, sondern aus einer harten Goldlegierung, die auch Palladium, Platin, Silber, Zink und andere Metalle enthält.
  • Titan-Inlays sind äußerst stabil, biokompatibel und langlebig, aufgrund der metallisch-grauen Farbe jedoch ästhetisch unvorteilhaft. Dieser Nachteil lässt sich durch eine Keramikverblendung ausgleichen
  • Galvano-Inlays bestehen aus Keramik und verfügen zusätzlich über eine dünne Goldschicht an der Kontaktfläche zum Zahn.
  • Kunststoff-Inlays werden aus zahnfarbenen Kompositmaterialien gefertigt und sind etwas weicher als Keramikinlays, was eine geringere Lebensdauer bedingt.


Behandlungsablauf – von der Kavität zum Inlay



Wenn eine Kavität mit einem Inlay gefüllt werden soll, sind zwei Behandlungstermine mit kurzer Wartezeit dazwischen erforderlich. Der erste Behandlungstermin beinhaltet folgende Schritte:

  • Entfernung des kariösen Gewebes – damit schmerzfrei gebohrt werden kann, wird zumeist eine örtliche Betäubung gegeben
  • Präparation der Kavität, d. h. Schaffung eines Hohlraumes, in den ein Inlay eingesetzt werden kann. Die Bearbeitung der Ränder und des Kavitätenbodens hängt dabei vom Material des geplanten Inlays ab: Goldinlays erfordern dünn auslaufende Federränder und eine kantige Ausformung der Kavität, bei Keramikinlays dagegen sind alle Kanten abzurunden.
  • Abformung der Kavität, d. h. Anfertigung eines Abdrucks als Arbeitsgrundlage für den Zahntechniker. Neben dem traditionellen Abdruck aus elastischer Abformmasse kann auch eine optische Vermessung der Kavität erfolgen, deren Daten anschließend zur computergestützten Herstellung des Inlays genutzt werden.
  • Provisorische Versorgung der Kavität, damit der Patient nicht mit einem offenen „Loch im Zahn“ nach Hause gehen muss.


Nach der passgenauen Fertigung des Inlays im Zahnlabor kann der zweite Behandlungstermin erfolgen, der folgende Schritte umfasst:

  • Einpassen des Inlays – der Zahnarzt setzt das Inlay probeweise ein und prüft, ob es nahtlos in die Kavität passt, ob der Zusammenbiss der Zähne und ggf. auch der Kontakt mit den Nachbarzähnen stimmt
  • Befestigung des Inlays im Zahn – Keramikinlays werden mit Kompositkleber gibt eingeklebt, Goldinlays mit Zahnzement einzementiert.


Werden die Kosten für Inlays von der Krankenkasse bezahlt?



Inlays stellen eine hochwertige Alternative zu herkömmlichen Zahnfüllungen dar. Wenn Sie sich für ein Inlay entscheiden, erhalten Sie von der Krankenkasse einen Festzuschuss, der sich an den Kosten für die sog. Regelversorgung – also eine herkömmliche Zahnfüllung – orientiert. Die verbleibende Kostendifferenz ist vom Patienten selbst zu tragen.

Übernimmt eine Zahnzusatzversicherung die Kosten für Inlays?



Wenn Sie über eine Zahnzusatzversicherung verfügen, lohnt es sich zu prüfen, ob der gewählte Tarif die Kosten für Inlays mit abdeckt.

Inlays und Onlays – Worin liegt der Unterschied?



Die Größe und Form des Inlays richtet sich nach der Größe und Position der Kavität im Zahn, die es ausfüllen soll.

Dabei unterscheidet man ein-, zwei- und mehrflächige Inlays, je nachdem wie viele Flächen des Zahnes betroffen sind: Ein einflächiges Inlay kann bspw. nur die Vorderseite des Zahnes ausfüllen, ein zweiflächiges einen Teil der Vorder- und Seitenfläche des Zahnes.

Wenn auch die Höcker eines Backenzahnes bedeckt sind, wird das Inlay zum Onlay, das einen oder mehrere Höcker des Zahnes abdeckt. Eine scharfe Abgrenzung ist nicht immer möglich – die Übergänge zwischen In- und Onlay sind in der Praxis fließend. Dasselbe gilt für die Abgrenzung von Onlay und Teilüberkronung.

Ob ein Inlay oder Onlay eine geeignete Lösung für Ihr Zahnproblem darstellt, kann nur durch eine zahnärztliche Untersuchung geklärt werden. Die erfahrenen Zahnärzte der CompletDent Zahnklinik Budapest empfangen Sie gern zu einem persönlichen Beratungstermin!

Inlays
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Letzte Änderung: 01. Februar 2019
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